Körpereigenes Fett ist das natürlichste Füllmaterial. Bei der Eigenfettunterspritzung wird Fett aus diätresistenten Depots gewonnen, aufbereitet und gezielt in Gesichtspartien injiziert, die an Volumen verloren haben. Das Ergebnis ist besonders natürlich und kann dauerhaft sein.
| Operationsdauer | 1 bis 2 Stunden |
| Narkose | Örtliche Betäubung oder Vollnarkose |
| Klinikaufenthalt | Ambulant |
| Gesellschaftsfähig | Nach ca. 1 Woche |
| Arbeitsfähig | Nach 2 bis 3 Tagen |
| Kosten | Ab 1.500 EUR |
Woher wird das Fett entnommen – und ist die Entnahme schmerzhaft?
Das Fett wird in der Regel aus Bereichen gewonnen, in denen es trotz Diät und Bewegung bestehen bleibt – etwa Bauch, Hüfte oder Oberschenkel. Die Entnahme erfolgt unter Narkose oder Dämmerschlaf, sodass Sie während des Eingriffs nichts spüren. An der Entnahmestelle kann in den ersten Tagen ein leichtes Druckgefühl auftreten.
Wie lange hält das Ergebnis?
Ein Teil des injizierten Fetts wird vom Körper in den ersten Wochen abgebaut – das eingewachsene Fett bleibt jedoch dauerhaft bestehen. In vielen Fällen genügt eine Behandlung; gelegentlich wird eine zweite Sitzung empfohlen, um das Ergebnis zu optimieren. Im Beratungsgespräch erhalten Sie eine realistische Einschätzung.
Kann die Eigenfettunterspritzung mit anderen Behandlungen kombiniert werden?
Ja, häufig wird sie mit einem Facelift oder einer Lidstraffung kombiniert, um Volumenaufbau und Straffung in einem Eingriff zu verbinden. Auch eine Kombination mit PRP (plättchenreiches Plasma) ist möglich, um die Einheilungsrate des Fetts zu unterstützen. Welche Kombination sinnvoll ist, wird individuell besprochen.