Tränensäcke und erschlaffte Unterlider lassen das Gesicht müde und abgespannt wirken – unabhängig davon, wie Sie sich tatsächlich fühlen. Bei der klassischen (transkutanen) Unterlidstraffung wird überschüssiges Fett- und Hautgewebe über einen feinen Schnitt nahe der Wimperngrenze entfernt. Die erschlaffte Muskulatur wird gestrafft und fixiert. Die Narbe verläuft dicht unter der Wimpernreihe und ist dadurch sehr unscheinbar.
Ist der Hautüberschuss eher gering, kommt die transkonjunktivale Schnittführung zum Einsatz: Über einen Zugang von innen durch die Bindehaut wird der Tränensack entfernt bzw. das vorgewölbte Fett umverteilt – ideal zur Korrektur von Tränensäcken ohne sichtbare Narben.
| Operationsdauer | ca. 1,5 Stunden |
| Narkose | Örtliche Betäubung oder Vollnarkose |
| Klinikaufenthalt | Ambulant |
| Fädenentfernung | Nach 7 Tagen |
| Gesellschaftsfähig | Nach ca. Wochen |
| Arbeitsfähig | Nach 4 Tagen |
| Kosten | Ab 4.000 EUR |
Was sind die häufigsten Gründe für eine Unterlidstraffung?
Tränensäcke, dunkle Ringe und erschlaffte Haut am Unterlid, die den Gesichtsausdruck müde wirken lassen.
Welche Narkose wird verwendet?
Die Operation kann in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose durchgeführt werden – je nach Umfang und Wunsch.
Muss ich mit Schwellungen rechnen?
Ja, leichte Blutergüsse und Schwellungen sind normal. Durch konsequentes Kühlen lassen sie sich gut minimieren.
Kann ich den Eingriff mit anderen Eingriffen kombinieren?
Ja, die Unterlidstraffung lässt sich sehr gut mit einer Oberlidstraffung, einem Brauenlift oder Eigenfettbehandlungen kombinieren.
Wie stark sind die Schmerzen nach diesem Eingriff?
Die Unterlidstraffung wird eher in Vollnarkose durchgeführt und ist somit schmerzfrei. Nach der Operation erhalten Sie ausreichend Schmerzmittel. Der Eingriff wird von Patienten als insgesamt sehr schmerzarm beschrieben.
Kann ich nach dem Eingriff wieder Kontaktlinsen tragen?
Nach einer Unterlidstraffung sollten Sie ca. 14 Tage auf Kontaktlinsen verzichten.